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Gebläsehallenkomplex

Im Gebläsehallenkomplex erzeugten erst drei, dann vier Gebläse den Hochofenwind. Der Komplex aus Gebläsehalle, Foyer, Pumpenhalle und Kompressorenraum ist heute Podium für Kongresse, Opern und Konzerte. Die verschiedenen Hallen dieses Ensembles bieten Raum für nahezu alle Veranstaltungsformen. So hat beispielsweise das schwedische Königspaar hier einen Kongress eröffnet, Götz George eine Filmpremiere gefeiert und Christoph Schlingensief eine umjubelte Inszenierung für die Ruhrtriennale aufgeführt.

Geschichte

Die Dampfgebläsemaschinenhalle mit dem angebauten Pumpenhaus und der Elektrozentrale diente seit Werksgründung der Heißwinderzeugung und Energieversorgung. Sie wurde bereits 1902 errichtet und gehört damit zu den ältesten erhaltenen Gebäuden auf dem Gelände des Landschaftsparks. Später wurde ein Kompressorenhaus angebaut. Nachdem im Jahr 1952 die stehenden Dampfgebläse durch liegende Gasgebläsemaschinen in der Kraftzentrale abgelöst wurden, übernahm die Gebläsehalle erst ab 1970 durch Einbau von Elektro-Turbogebläse wieder ihre ursprüngliche Funktion. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) wurde der Gebläsehallenkomplex 1993 zum Veranstaltungsort umgebaut. 2002 erhielt die Gebläsehalle eine ansteigende Tribüne für 500 Personen, eine Bühne und modernste Veranstaltungstechnik.

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Wissenswerte Fakten

Baujahr

1902

Höhe

24,5 m

Länge

52,8 m

Breite

13,6 m

Geöffnet seit

1993

Nutzung Betriebszeit

Heißwind- und Energieversorgung

Nutzung heute

Veranstaltungshalle

Architektur

Massives Ziegelmauerwerk und Walmdach mit Betondachsteindeckung

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