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Betriebszeit

Wachsende Nachfrage nach Stahl aus den USA und umfangreiche Flottenbaupläne der deutschen Marine führten um 1900 zu einem Roheisenmangel. Vor diesem Hintergrund begann August Thyssen ab 1901 in Meiderich mit dem Bau eines Hochofenwerks, um dort Roheisen zu produzieren. Roheisen wird unter Zugabe von Quarz und Sand aus Eisenerzen geschmolzen. Im Anschluss kann das flüssige Endprodukt zu Stahl weiterverarbeitet werden.

Das Grundstück lag in unmittelbarer Nähe seiner bereits früher erworbenen Kohlefelder. Damit schuf er die optimale Voraussetzung für einen Betrieb der Hochöfen. Im Juli 1901 begann er mit dem Bau des Werkes und am 16. Mai 1903 wurde Hochofen 1 angeblasen. Bereits im August 1903 nahm Hochofen 2 den Betrieb auf. Im Jahr 1912 standen alle fünf Hochöfen der „Aktiengesellschaft für Hüttenbetrieb“ in Meiderich unter Feuer.

Bis zur Stilllegung im Jahr 1985 wurden im Meidericher Hüttenwerk Spezialroheisensorten erzeugt, etwa für die Herstellung von Gussteilen für den Maschinenbau. Wegen ihrer vielfältigen Produktpalette nannte man die Hütte deshalb in Fachkreisen auch die „Apotheke des Ruhrgebiets“.

Einen detaillierten Einblick in die Geschichte des Geländes erhalten Sie in der „Zeitreise Landschaftspark“.

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