Eine lange Geschichte
1999
Nach dem Ende der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) beginnt die Suche nach zukunftsweisenden Perspektiven für die industriellen Denkmäler. Mit dem Wunsch, ein Kunstfest zu schaffen, das der nachhaltigen Profilierung NRWs dient, wird die Idee zur Ruhrtriennale geboren
2002-2004
Die erste Spielzeit steht im Zeichen der „Kreationen“. Gründungsintendant Gerard Mortier produziert ein spartenübergreifendes Programm. Oper, Schauspiel und Tanz treten in Dialog mit den umgenutzten Industriehallen.
2005-2007
Für die zweite Ruhrtriennale fokussiert sich das Programm auf die Themen Romantik, Barock und Mittelalter. Intendant Jürgen Flimm sorgt für Schlagzeilen: Die spektakuläre Neuinszenierung von Bernd Alois Zimmermanns Oper „Die Soldaten“ schreibt Musikgeschichte.
2008
„Aus der Fremde“ heißt das Motto der neuen Ruhrtriennale, die aufgrund des Todes der designierten Intendantin Marie Zimmermann ein weiteres Jahr unter Intendant Jürgen Flimm steht.
2009-2011
Mit Willy Decker will die Ruhrtriennale die Themen Kunst und Kreativität und den Urmoment des Religösen in den Vordergrund stellen. Der Fokus liegt dabei auf der jüdischen, der islamischen und der buddhistischen Kultur.
2012-2014
Unter künstlerischer Leitung von Heiner Goebbels startet das Festival der Künste in einen neuen Zyklus.