Ruhrtriennale

Theater kommt zum alten Eisen

Mit dem Ende der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) Ende der 1990er Jahre, bekam das alte Hüttenwerk ein neues Gesicht und einen neuen Nutzen. Die Idee, ein dezentrales Kunstfestival für das Ruhrgebiet zu schaffen, rückte die faszinierenden Hallen wieder in den Mittelpunkt. Die Ruhrtriennale war geboren.

Mit Schuberts Liederzyklus „Winterreise“, inszeniert in einem Boxring, wurde 2002 in der gigantischen Kraftzentrale die Ruhrtriennale eingeläutet. Wenige Tage später folgte die Premiere zu Viscontis „Der Fall der Götter“, in der spektakulär zum Schauspielhaus aufgerüsteten Gebläsehalle. Seitdem haben die Bühnen viel gesehen und gehört.

Seit der ersten Spielzeit gehören die Gebläsehallen, die Kraftzentrale und seit der zweiten Spielzeit auch die Gießhalle zu den Spielorten der Ruhrtriennale. Mit insgesamt sechs Produktionen war der Park – neben der Jahrhunderthalle in Bochum – bereits damals der wichtigste Spielort des Festivals und ist es bis heute geblieben.

Die Spielzeit der Ruhrtriennale 2012 beginnt am 17. August. Im Landschaftspark sehen Sie u.a. FOLK und Prometheus. Die Spielzeit endet am 30. September 2012.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.ruhrtriennale.de

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  • © Thomas Berns
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