Konzept
In einem ausgeklügelten System der Wasserbeschaffung wird der Alten Emscher Niederschlagswasser zugeführt.
Auf dem sogenannten ersten Wasserpfad leiten Wasserspeier und oberirdische Rinnen das Regenwasser in zwei „Kühltassen“, das sind Wassersammelbecken in der Position inzwischen abgerissener Kühltürme nahe des Gasometers. Ist die erste Kühltasse gefüllt, überfließt das Wasser eine Barriere und ergießt sich in die zweite Kühltasse, die über eine offene Rinne in den Bereich der sogenannten Schönungsteiche und schließlich in die Alte Emscher entwässert.
Durch dieses System aus Staustufen und Wasserspeier ist es möglich, Niederschläge zeitverzögert abzugeben und selbst in längeren Trockenperioden eine Wasserzufuhr in die Alte Emscher zu garantieren. Natürlich erhöht das Wasserkonzept den Erlebniswert des Parks: Auch ein Besuch bei Regenwetter kann mit gutem Gewissen angeraten werden.