Kraftzentrale
Die 170 m lange, 35 m breite und ca. 20 m hohe Kraftzentrale entstand zwischen 1906 und 1911, als das Hüttenwerk von drei auf fünf Öfen erweitert wurde. Sie beherbergte 10 gichtgasbetriebene Großgasmaschinen zum Antrieb von Dynamos zur Stromerzeugung und auch sechs Gasgebläse zur Hochofenwinderzeugung. Aus dieser Halle wurden das Werk und die benachbarte Werkssiedlung an der Neubreisacher Straße bis 1965 mit Strom versorgt. Nachdem die Maschinen stillgesetzt und verschrottet waren, wurde die Halle bis 1987 als Ersatzteillager genutzt.
Schließlich wurde die Kraftzentrale im Rahmen der Entwicklung des Landschaftsparks saniert und zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort umgebaut: nach nur siebenmonatiger Umbauphase konnte die Halle im Oktober ‚97 eröffnet werden. Seither finden hier Großveranstaltungen von internationalem Rang statt, die durch das besondere Ambiente der riesigen Industriehalle gepaart mit ihrer modernen Ausstattung zu außergewöhnlichen Erlebnissen werden.